Ein belehrender Pfarrerwitz Beim Seniorennachmittag in der Sporthalle wurde gesungen, gelacht und gegessen 28. Januar 2018 |
Operetten, Kuchen und das Badnerlied. Was haben all diese Sachen gemeinsam? Sie alle waren Programmpunkte auf der diesjährigen Dilsberger Seniorenfeier. Diese fand wieder in der Graf-von-Lauffen-Halle statt und war mit 130 Gästen, die an sieben langen Tischen verteilt waren, nicht so gut besucht wie in den letzten Jahren. |
Die Trachtenkapelle eröffnete die Veranstaltung mit drei Liedern. |
Anschließend nahm Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann das Rednerpult ein um alle Anwesenden in der Halle und im neuen Jahr zu begrüßen. Herausgehoben wurden Bürgermeister Frank Volk, sein Stellverstreter Winfried Schimpf, Pfarrerin Michaela Deichl und der ehemalige Ortsvorsteher Stefan Wiltschko. |
Jedes Jahr sind die Partner der Ortschaftsräte dafür zuständig für das Leibliche Wohl in Form von Kuchen zu sorgen und diese dann unter den Gästen zu verteilen. Das Essen und die Gespräche wurden wieder von der Trachtenkapelle begleitet die muntere Musik spielte. |
Auch Frank Volk richtete einige Worte an die Anwesenden: Er bewunderte die Vielfalt an Kuchen, dankte allen ehrenamtlichen Helfern und wünschte Allen Gesundheit und Freude am Leben. |
Direkt nach ihm erklomm Pfarrerin Michaela Deichl die Treppen zur Bühne. Sie richtete Grüße der beiden Kirchengemeinden an alle Anwesenden aus und erzählte dann einen Witz über einen Pfarrer. „Ich kann nur Pfarrerwitze.“ Doch dieser Witz enthielt auch sehr viel Weisheit. Denn er zeigte, dass die meisten Menschen sehr genaue Vorstellungen von Gottes Handeln haben, dass sie oft gar nicht sehen, wie er versucht auf andere Art und Weise zu helfen. Deshalb soll jeder mit Offenheit und Neugierde durch die Welt gehen und nicht mit festen Erwartungen. „Uns hat Gott Pfarrerin Deichl geschickt,“ bemerkte der Ortsvorsteher nach ihren Grußworten. |
Nun durfte auch noch Frans Hermans an das Rednerpult treten. Er bat Bürgermeister Frank Volk auf die Bühne um ihm ein paar Geschenke zu überreichen: Das von Hermans geschriebene Buch „Zur Hülff!... Es brennt in Dilsberg“, das Siegel von Dilsberg und einen Text, den er zu diesem Siegel geschrieben hat. |
Nach diesen Grußworten traten die Chorgemeinschaft des Sängerbundes und der katholische Kirchenchor gemeinsam auf um mit den Gästen zusammen einige Volkslieder zu singen, zu denen die Texte auf den Tischen verteilt waren. |
Auch dieses Jahr sangen Wolfgang Zeller, seine Frau Giesela und Wilfried Schouwink zusammen Operetten. |
Einer der wichtigsten Programmpunkte ist jedes Jahr die Ehrung der ältesten und jüngsten Teilnehmer, die von Bernhard Hoffmann und Karlheinz Streib durchgeführt wurde. Den Sekt für die Älteste Teilnehmerin bekam Ingeborg Stäbler mit 88 Jahren, auf dem zweiten Platz war hier Anneliese Christ mit ebenfalls 88 Jahren. |
Der Älteste Mann im Saal war Walter Beisel mit 89 Jahren, dicht gefolgt von Karl Ludwig Jakob mit 87 Jahren. |
Die jüngste Teilnehmerin war Ingrid Maria Werner mit 65 Jahren. Bei den jüngsten Teilnehmern gab es gleich drei Kandidaten, die alle 65 Jahre alt waren: Ernst Merdes, Karlheinz Streib und Rüdiger Ruf. |
Zum Abschluss der Veranstaltung richtete Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann noch einmal Danke an alle, die mitgeholfen haben, des Tag zu organisieren und zu gestalten. Und um den Tag gebührend ausklingen zu lassen, sangen alle zusammen noch mit Unterstützung der Trachtenkapelle das Badnerlied. |
Text: Lana Schneider Bilder: Rupert Dworschak 29.01.2018 |
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