Burgbühnen-Familie feiert erfolgreiche Saison beim Helferfest 22.Juli 2017 |
Einen Tag nach der Zusatzvorstellung, die leider abrupt und regenreich endete, traf sich die Burgbühnen-Familie zum Helferfest auf dem Areal der Theaterklause. Es war ein fröhliches Zusammentreffen aller Darsteller und Helfer an dem Ort, wo man 5 Wochen lang mehr oder weniger seine Zelte aufgeschlagen und nun allen Grund hatte auf eine äußerst erfolgreiche Saison anzustoßen. |
Vorsitzender Markus Winter stellte fest: „5 Wochen mit unglaublich viel Arbeit, aber auch ebenso viel Spaß. Jedes Mal wenn ich hierhochkam wuselten die Helfer, das war ein tolles Schauspiel.“ Die gute Stimmung auf der Bühne war auch bei den unzähligen Helfern hinter den Kulissen spürbar und wurde mehrfach lobend von Besuchern erwähnt. |
„Tolle Theaterleute und tolle Menschen, ich bin stolz ein Teil dieser Familie zu sein!“ |
Eine Familie die wächst, zum Beispiel durch Sandro, (Bild links/Mitte) der eigentlich nur mit Carina (Bild links/2.vr) zur Kostümanprobe der Kardinalwache mitgekommen und geblieben ist, um als Elektriker das Technikteam zu verstärken. Oder Menschen wie André (Bild links/rechts), der eigentlich seinen Wohnwagen neben der Bühne aufstellen könnte und den die Burgbühne braucht wie die Luft zum Leben. Ebenso das Team Bühnenbau mit ihrer zupackenden und unterhaltsamen Art, hier haben sich die richtigen Leute gefunden und machen einen glänzenden Job. „Das Helferfest ist für euch alle ein Dankeschön und dass wir es noch viele Jahre so erleben und immer profitierend aber mit dem Grad Menschlichkeit den Leuten hier eine schöne Zeit bieten.“ |
Tanja Emmerich hat mit „Die drei Musketiere“ nach „Peter Pan“ ihr zweites Kindheitsstück realisiert. „Vielen Dank an alle Schauspieler, dass sie das hier mit euch verwirklichen kann.“ Zur Belohnung gab es eine prall gefüllte Spielekiste, damit erst gar keine Langeweile aufkommt. |
Mit 3.878 Besuchern an acht Aufführungen konnte ein stolzer Vorsitzender einen neuen Zuschauerrekord verkünden. Im Durchschnitt kamen pro Aufführung 485 Zuschauer. Ein unglaublich schönes Bild, wenn man in die Zuschauerränge blickte und die Begeisterung spürte. |
Und dann richtete er noch ein ganz besonderes Lob an Regisseurin Tanja: „Was du hier machst ist für mich einzigartig! Du gibst Kindern die Möglichkeit sich auszuprobieren und legst dennoch Wert auf Regeln. Seit dem „Zauberer von Oz“ ist das ein Riesenschatz für die Burgbühne. Ich bin froh, dass du deine Kreativität hier auslebst.“ Dem schloss sich die Burgbühnen-Familie mit einem kräftigen Applaus an. |
Dennoch gab der Kassenwart Martin Oemler zu bedenken: „Die Familie muss auch ernährt werden, deshalb sollten wir etwas an der Preisschraube drehen.“ Von der Vorstandschaft brachte Annegret Boehner noch einen wichtigen Aspekt zur Sprache: „Die Burgbühne würde in dieser Form nicht bestehen, ohne Markus und seine Vorschläge und Ideen.“ Damit meinte sie unter anderem seine Präsentation zur Nutzung des Feuerwehrhauses im Rathaus, die er nebenbei noch erstellt hat und stellte fest: „Ohne Markus geht gar nichts und das trotz seiner Berufstätigkeit.“ In ihren Dank schloss sie auch seine Frau Kaija ein, die ihm verständnisvoll zur Seite steht. |
Text: boe Bilder: bz 25.07.2017 |
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